YAS zu einer besinnlichen Adventszeit – YAS.life

YAS zu einer besinnlichen Adventszeit

Lesezeit: 4 Minuten

Achtsamkeit im Dezember

YAS zu einer besinnlichen Adventszeit

 

Nun werden die Tage immer kürzer und Weihnachten steht fast schon vor der Tür. Hast Du auch im Dezember einfach zu wenig Zeit, um alles zu erledigen? Du möchtest jetzt sicherlich noch Weihnachtsgeschenke kaufen, Kekse backen, Weihnachtsmärkte besuchen und die Feiertage durchplanen. Das alles soll also die besinnlichste Zeit des Jahres sein? Wenn Du Dir dieses Jahr vorgenommen hast, Advent, Feiertage und Festessen achtsamer zu gestalten, dann atme einmal tief durch und los geht’s.

 

ACHTSAMKEITSPAUSEN

Nicht nur im privaten Alltag, sondern auch im Job ist der Dezember häufig ein Stichtag für Projektabschlüsse, die uns die letzte Energie rauben. Um dies zu umgehen, plane am besten ganz bewusst Pausen und Auszeiten in Deinen Alltag mit ein. Versuche Deine Sinne zu schärfen: Was hörst, riechst, siehst, fühlst und schmeckst Du gerade? Somit entwickelst Du mit der Zeit ein neues Gespür für die Dinge und Situationen um Dich herum und kannst viel bewusster und entspannter Entscheidungen treffen.

 

MEINE ACHTSAMKEITSTIPPS FÜR ZWISCHENDURCH:

  • Ein morgendlicher Spaziergang ins Büro oder einfach mal 2 Stationen früher aus der S-Bahn aussteigen und die Reststrecke laufen.
  • Ein fünfminütiges Augen schließen und tiefes Durchatmen, am besten 2-3 Mal am Tag.
  • Den Blick für ein paar Minuten in der Ferne schweifen lassen und versuchen an nichts zu denken. Wenn Gedanken hochkommen, solltest Du diese zulassen, ohne sie zu bewerten.
  • Den Geschmack und Duft von Deinem Kaffee oder Tee ganz bewusst wahrnehmen.
  • Bewusst Atmen: Nimm einen tiefen Atemzug und zähle dabei langsam bis sechs, halte deinen Atem und zähle bis vier, atme aus und zähle dabei bis acht. Wiederhole diese Übung 5-6 Mal und am Ende einfach mal die Mundwinkel hochziehen und lächeln. Na wie fühlst Du Dich jetzt?

 

 

 

ACHTSAM GESCHLEMMT

Und schon sind wir beim wichtigsten Feiertagsthema angekommen: Was gibt es eigentlich zu essen? Muss es ein 6-Gänge-Menü sein oder ist es nicht viel schöner, vielseitiger und interessanter, wenn jeder eine Kleinigkeit mitbringt? Ein gemischtes Weihnachtsbuffet kann zum Beispiel aus selbstgemachten Rouladen Deiner Mama, einer veganen Süßkartoffel-Spinat-Lasagne von Deiner Cousine und aus geräuchertem Fisch von deinem Onkel bestehen. Wenn das alles verputzt ist, ist es Zeit für etwas Süßes wie Zimtsterne, Lebkuchen oder Gewürzschokolade. Naschen ist definitiv erlaubt und gehört für Dich sicherlich auch genauso zu Weihnachten wie der geschmückte Tannenbaum oder? Um dies in einem gesunden Rahmen zu gestalten, kannst Du deinen Nasch-Gelüsten auch mit ernährungsbewussteren Varianten nachkommen.

MEINE TIPPS FÜR GESUNDE WEIHNACHTSSCHLEMMEREI:

  • Reduziere den Zuckeranteil in Deinen Lieblingsrezepten und süße lieber mit Gewürzen wie Zimt, Vanille, Nelken oder Süßholzwurzel. Wie wäre es z. B. mit ein paar Zimtschnecken-Keksen?
  • Genieße einen selbst gemachten Chai-Tee mit einem Schuss Milch anstelle von Glühwein.
  • Entspanne Dich bei einem langen Spaziergang nach dem Festmahl, um Deine Verdauung in Schwung zu bringen.
  • Trinke zwischen den Mahlzeiten viel Wasser, denn dadurch wird die Beförderung der Nahrung durch den Verdauungstrakt beschleunigt.
  • Achte darauf, dass Du während der Feiertage möglichst viel Selbstgemachtes isst und vermeide stark verarbeitete Produkte. Du kannst beispielsweise TK-Kroketten durch selbst gemachten Süßkartoffelstampf ersetzen oder anstelle von Bockwürsten geräucherte Forelle essen.
  • Halte Dir immer eine Schale Nüsse parat, um ungesunde Snack-Attacken zu vermeiden.

Wenn Du noch nach köstlichen Koch-Inspirationen suchst, dann schau Dir doch mal die Foodist Weihnachtsbox an. Dort kannst Du Dir edle Gourmet-Produkte bequem nach Hause liefern lassen und erhältst ein köstliches Christmas-Menü und einen leckeren Wein noch obendrauf. Das hört sich doch gut an, oder?

 

ACHTSAM DURCH DIE FEIERTAGE

Nachdem Du die bewussten Pausen in Deinen Alltag integriert; Deine Geschenke alle besorgt und das Essen geplant hast, steht das Weihnachtsfest schon vor der Tür. Endlich Zeit sich so richtig zu entspannen! Für viele ist dies leider die stressigste Phase im ganzen Feiertagstrubel. Während der Feiertage stehen manchmal auch „lästige Standardbesuche“ an. Teilweise heißt es sogar, Psychatrien würden während der Weihnachtsfeiertage wegen vieler Selbsteinweisungen aus allen Nähten platzen. Ob es stimmt? So oder so: Wir sollten dem entgegensteuern und uns ruhige, entspannte und spaßige Weihnachtsfeiertage schaffen. Zum Beispiel mithilfe folgender Tipps:

  • Am besten Du überlegst Dir, mit wem Du Weihnachten verbringen möchtest und ob Du wirklich allen Pflichtveranstaltungen nachkommen musst. Achtsamkeit bedeutet nämlich auch, „Nein“ sagen zu können.
  • Erwartungen vor den Feiertagen gemeinsam klären: Wer möchte was machen, wie lange zu Besuch bleiben, was Essen? Wenn es schon vor den Feiertagen einen „Fahrplan“ gibt, bleiben unangenehme Überraschungen aus.
  • Konflikte vorher klären: Dein Bruder ist Dir auf der letzten Familienfeier einfach nur auf den Senkel gegangen? Dann sprecht Euch vor dem Fest aus.
  • Die Zeit zwischen den Festessen für einen langen Spaziergang nutzen ist nicht nur gut für Deine Verdauung, sondern auch fürs Gemüt: Mit etwas Bewegung zwischendurch ist allen in der Regel auch besinnlicher zumute.
  • Lächeln: Es ist zwischendurch doch mal angespannt? Dann schenk Deinem Gegenüber doch einfach ein Lachen.

 

Ich werde jetzt erst einmal eine Runde spazieren gehen, meine Cousine um einen Vorschlag für ein Brettspiel bitten und mir köstliche Rezepte heraussuchen: Ich möchte dieses Jahr selbst gemachte Kekse, Pesto & Paleo-Granola verschenken. Dann habe ich zum einen leckere und gesunde Geschenkideen und zum anderen auch etwas zum Naschen. Also einmal tief durchatmen & auf geht’s in die besinnliche Adventszeit.

Frohe Weihnachten wünscht Dir

Tine von Bowls&Bites

 

Auf ihrem Blog Bowls&Bites zeigt Tine, wie jeder schnell und einfach köstliche und gesunde Rezepte zubereiten kann: Ohne tierische Milchprodukte, Gluten, Konservierungs- und Zusatzstoffe, außerdem sind die meisten Rezepte zuckerarm und aus rein biologischen Zutaten. Dabei geht es nicht um eine Diät, es geht darum, den Körper und die Zellen gesund zu füttern und zu stärken für ein ganzheitliches Wohlbefinden.

 

 

 

 

 

 

Bildquellen:
Bild 1 Shutterstock.com / Yuganov Konstantin
Bild 2 Shutterstock.com / Elina-Lava
Bild 3 Shutterstock.com / UfaBizPhoto

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