Im Sport ist es eine bekannte Erfolgsformel: Nach dem Training braucht es auch Erholung, um Deinem Körper die Chance zum Auftanken und zur Anpassung zu geben. Gleiches gilt auch für unseren Alltag. Vielleicht aber fühlt sich Deine Wirklichkeit auch etwas anders an? Hektik und Stress führen schnell dazu, dass Dein Gespür für Entspannung offenbar wie vernebelt wirkt. Erinnerst Du Dich an Deine letzte kleine Auszeit im Alltag, in der Du innehalten konntest: Ein Wohlfühlmoment unter der warmen Dusche am Morgen, Dein Spaziergang zur Arbeit, der Deine Gedanken schweifen ließ oder konntest Du bei einer Tasse Tee zwischendurch kurz mal abschalten, um Deine Seele baumeln zu lassen? Also, versuche doch mal für mehr Gelassenheit im Alltag, Deine Sinne etwas zu schärfen. Aufgepasst, YAS.life zeigt Dir wie’s geht! 😉etwas zu schärfen. Aufgepasst, YAS.life zeigt Dir wie’s geht! 😉

Achtsamkeit Bedeutung - Was ist Achtsamkeit?

Achtsamkeit (oder englisch Mindfulness & Awareness) ist heute der gefühlte Popstar, wenn es um mentales Wohlbefinden und um Stressbewältigung geht. Aber was steckt eigentlich dahinter? Achtsamkeit bedeutet bewusstes Wahrnehmen, eine Form von Aufmerksamkeit. Wie ist Deine Körperhaltung – Sitzt Du vielleicht verkrampft am Computer? Wie fühlst Du Dich – Bist Du angespannt oder unter Zeitdruck? Wenn Deine Antennen diese Signale aufnehmen, erkennst Du auch, was Dir guttut und was nicht. Im genannten Beispiel kannst Du dann durch etwas Auflockerung und Entspannung möglichen Nackenverspannungen, Rücken- oder Kopfschmerzen vorbeugen. Achtsamkeit ist zudem auch Voraussetzung für das Meditieren.

Was ist Achtsamkeit?

Achtsamkeitsübungen

„Ich mache Achtsamkeitsübungen“ klingt im ersten Moment vielleicht etwas komisch!? Aber eigentlich kannst Du das als eine Art Wohlfühleinheit oder Wellness-Programm verstehen, die Dir dabei hilft, zu entspannen und zur Ruhe zu kommen. Dein wichtigster Partner für Achtsamkeit, ist übrigens Dein Atem. Bewusste und langsame Atemzüge wirken beruhigend. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Apps, die Dich zum Thema Atemübungen unterstützen. Kleiner Aufwand mit großer Wirkung: Die Übungen dauern meist nur wenige Minuten, entschleunigen gestresste Momente aber ungemein.

Tipps für Deinen stressfreien Alltag

✔ Dein „Guten Morgen“, ganz bewusst! Gönne Dir nach dem Aufwachen nochmal ein paar Minuten. Schau an die Decke, achte auf Deinen Atem und erspüre Deinen Körper. Fühlt es sich gelöst oder verspannt an? Welche Gedanken steigen in Dir auf – Nimm sie einfach nur bewusst wahr, ohne diese zu bewerten.
✔ Mmmmh, lecker - Schenke Deinem Essen ganz viel Aufmerksamkeit. Wie sieht der nächste Bissen aus? Wonach duftet es so köstlich? Schmeckst Du mit Deiner Zunge die Zutaten heraus? Drossel Dein Esstempo, in dem Du erst den nächsten Happen zu Dir nimmst, wenn der vorherige Bissen genug gekaut worden und Vergangenheit ist.
Das Gute am Warten! Tausche die scheinbar nervigen Wartezeiten an der roten Ampel, an der Schlange im Supermarkt oder ähnlichen Situationen einmal in wertvolle Achtsamkeitsmomente. Finde heraus, ob dabei vielleicht das Gefühl der Ungeduld oder Nervosität in Dir aufsteigt? Danach höre darauf, was Dein Körper Dir flüstert. Etwa verspannt? Nun hast Du ja Du den Schlüssel gefunden - Versuche also bewusst diese Stelle zu e-n-t-s-p-a-n-n-e-n.
Mit den „Füßen sehen“ – Täglich Schritte sammeln ist gesund. Aber dazu bewusst Deinen Gang zu erleben, ist noch besser. Womit treten Deine Füße denn zuerst auf den Boden auf? Wie fühlt sich der Untergrund grad an? Wie ist Deine Haltung beim Gehen? Und schaffst Du es, den Rhythmus von Atmung und Schritten im Gleichklang zu halten? Logo schaffst Du das!

MBSR Methode

Der amerikanische Medizinprofessor Jon Kabat Zinn führte Erkenntnisse aus dem Buddhismus, aus dem Yoga sowie aus wissenschaftlichen Untersuchungen zu einem strukturierten Programm zusammen, das zu weniger Stress führt: Sein Achtsamkeitstraining – Mindfulness Based Stress Reduction (MBSR) - ist auch hierzulande von Krankenkassen als Präventionsmaßnahme anerkannt. Meditation & Co sind über den rein esoterischen Status lange schon hinaus und auch medizinisch anerkannt. Studien bekräftigen die positiven Effekte der MBSR-Methode für Deine Gesundheit und Lebensqualität (de Vibe, Bjørndal,, Tipton, Hammerstrøm, & Kowalski, 2012).

Achtsamkeitsmeditation

Wenn unsere Welt da draußen zu rasen scheint, tut es gut und wirkt entspannend, den Blick bewusst nach Innen zu werfen. Achtsamkeitsmeditationen stellen einen wesentlichen Anteil der MBSR Methode dar. Zu ihnen zählen der die Rosinenübung, die Atem-Meditation im Sitzen, das langsame Achtsamkeits-Yoga, die Meditation des Offenen Gewahrseins und die langsame Geh-Meditation. Die wohl wichtigste Achtsamkeitsmeditation ist der BodyScan - Eine intensive mentale Reise durch Deinen Körper. Schrittweise spürst Du alle Körperteile von Fuß bis Kopf. Dabei aufkommende Gedanken, Empfindungen und Gefühle akzeptierst Du wohlwollend. Die stressreduzierende Wirkung gipfelt bei manch Einem in abschalten und einschlafen. Gääähnn, ist doch auch ein herrliches Gefühl, nur eben nicht das Ziel dieser Übung. Achtsamkeitsmeditation meint klarer, wacher Zustand, um bewusst wahrnehmen zu können.

Dankbarkeit lernen

“Bitte, Danke” - Dieses höfliche 1x1 lernen wir als Kinder und es begleitet uns fortan als Normalität durch unser Leben. Ok, für manch Einen scheint das Thema vielleicht auch eher wie Vergesslichkeits-Test zu wirken. Aber plötzlich wird Dankbarkeit zum absoluten Trend und wird auch von wissenschaftlicher Seite gestützt. Dabei ist Dankbarkeit mehr als nur eine Dankeschön. Es meint ein Gefühl von Anerkennung gegenüber Mitmenschen oder einer Situation. Aber wieso hat das was mit mentalem Wohlbefinden und Achtsamkeit zu tun? Oft richten wir das Augenmerk auf Probleme und nehmen die guten Augenblicke als selbstverständlich und somit kaum wahr. Beispiel: Freust Du Dich über eine grüne Ampel und stöhnst Du, wenn bei Rot…? Dankbare Menschen nehmen bewusst wahr, wenn Ihnen etwas gutes widerfährt. Dankbarkeit, Glück, Lebensfreude und gesundheitliches Wohlbefinden stehen in enger Beziehung. Die Einstellung zum Glück wird vom Wahrnehmen glücklicher Momente verstärkt. Bist Du dankbar, richtest Du Deinen Fokus auf positive Dinge, wie das Lächeln meines Gegenüber des in der U-Bahn.

Dankbarkeitstagebuch

Wenn Du im Alltagsstress nun auch die kleinen guten Dinge besser wahrnehmen möchtest, kann das Dankbarkeitstagebuch ein hilfreicher Schritt hierzu sein. Erfreuliche Ereignisse lassen sich dabei als handschriftliche Tagebuchvariante oder auch als Dankbarkeitstagebuch-App intensiver spürbar machen. Das gute alte Tagebuch lässt Dich sehr frei reflektieren. Die strukturierte Variante nennt sich “Journaling”. Hier antwortest auf vorgegebene Fragen wie “Was habe ich heute Gutes für jemanden getan” und Du verstärkst dadurch Dein Glücksempfinden. Die digitalen Dankbarkeitshelferchen können Dich wiederum durch Push-Notification regelmäßig daran erinnern, auch wirklich die positiven TOP-Erlebnisse des Tages oder der Woche festzuhalten und bewusst zu machen. Diese Dankmomente lassen sich dann auch mit anderen teilen, was die Wirkung weiter forcieren kann. Dir sind beide Varianten zu umständlich? Vielleicht fällt Dir ein “mentales Dankbarkeitstagebuch” in Form eines Dankbarkeitsrituals leichtert zu nutzen. Denke einmal am Tag an etwas, wofür Du dankbar bist. Ein guter Zeitpunkt ist abends im Bett.

Lernen, Dankbarkeit auszudrücken

Dankbarkeit ist nicht nur Positives dankbar wahrzunehmen, sondern auch eine Geste, dies meinem Gegenüber zu zeigen. Und ganz ehrlich, wer freut sich nicht über Danke als Zeichen von  Anerkennung und Wertschätzung. Du kannst DANKE sagen, in dem Du mit einem Lächeln antwortest, eine dankbare Mimik & Gestik nutzt, mit empathischer Körpersprache, einem handgeschriebenen Brief oder einer Karte….

Dankbarkeitsmeditation für mehr Entspannung

Es braucht nur einen ruhigen Ort. Einfach die Auge schließen und vor dem inneren Auge einen Menschen oder Moment, für den Du sehr dankbar bist, aufrufen. Versuche Dich auf möglichst zahlreiche Details zu erinnern. Diese einfache, aber erholsame Übung erfordert nur wenige Minuten. Vielleicht bist ja jetzt Du dankbar für unsere Inspiration :)

Minimalismus im Leben integrieren

Weniger ist mehr ist ein altbekannter Leitsatz. Klingt erstmal widersprüchlich, aber erweist sich heute mehr denn je als sinnstiftend. Konsumieren schafft Besitztümer, aber auch Verantwortlichkeiten und die Sorge, dass etwas kaputt geht. Ging es Dir auch schon mal so oder ähnlich: Ein voller Kleiderschrank und trotzdem habe ich heute Abend wieder “Nichts” anzuziehen. Leicht überfordert geht es dann mit der Entscheidungsfindung in unserer Steuerzentrale im Kopf zu. Das kann ganz schön anstrengend sein...

Was ist Minimalismus

Frage: Wie viele Schuhe besitzt Du und welche trägst Du davon wirklich? Vielleicht geht es Dir wie die meisten und Du stellst fest, dass es eine nicht unerhebliche Zahl ungenutzter Dinge im Kleiderschrank gibt. Minimalismus meint die ganz bewusste Beschränkung auf das Wesentliche. Vor allem das minimalistische Wohnen ist derzeit angesagt. Das heißt übrigens nicht, dass die Wohnung kalt und unpersönlich wirken muss. Minimalismus ist auch als eine Art gesunder Lebensstil zu verstehen: Fokus auf die Dinge, die mich wirklich glücklich machen. Minimalismus kann die Lebensqualität erhöhen, dies trifft jedoch nicht für jede/n vollumfänglich zu, sondern unterscheidet sich mit den Ansprüchen an den eigenen Lebensstil. In jedem Fall liefern minimalistische Ideen einen Stimulus für ein zufriedeneres Leben.

Minimalismus Tipps für den Alltag

  • Weniger Klamotten - Sachen, die seit mehr als einem Jahr im Schrank verstauben aussortieren und verschenken oder zur Kleiderspende geben
  • Nur soviel Lebensmittel einkaufen, wie man wirklich braucht. Resteessen - Bleibt doch was über, kann dies am nächsten Tag wiederaufbereitet werden.
  • Weniger fahren, mehr aktiv bewegen. Der Verzicht auf Verkehrsmittel schlägt sich eins zu eins auf Deinem YAS-Schrittekonto zu Buche.
  • Weniger Fleischkonsum, dafür auf gute Qualität achten. Als Pluspunkte für den Genuss und die Nachhaltigkeit dank Bio-Siegel & Co.
Achtsamkeit Meditation

Ach und wusstest Du, dass Du für Achtsamkeit bereits in der YAS-App punkten kannst? Entweder fügst Du Meditation manuell als Aktivität hinzu oder Du verbindest Deine Meditationsapp, wie zum Beispiel Balloon, 7Mind oder Headspace, mit Apple Health oder Google Fit und sammelst über diese Verbindung zur YAS-App Aktivitätsminuten. Wie genau Du Apps von Drittanbietern mit der YAS-App verknüpfst, kannst Du in unseren FAQ’s nochmal nachlesen.

Starte jetzt
in ein gesünderes Leben!

#changehabits

YAS-App