Lesezeit: 3 Minuten

Entspannung im Alltag

BRANDNEU: Die YAS-GESUNDHEITSZIELE Teil 3 - Mentales Wohlbefinden

OOOOhmmmm. Im dritten und letzten Teil unserer YAS-Gesundheitsziele steht nun das mentale Wohlbefinden im Mittelpunkt. Sei gespannt, was Dich im Einzelnen erwartet!

Zuallererst: Entspannen!

Kennst Du dieses mehr oder weniger häufige Gefühl “unter Strom zu stehen”, zu viele Gedanken gleichzeitig zu haben, schnell reizbar und ungeduldig mit sich oder anderen Menschen zu sein? Dieses Phänomen hört auf den Namen Stress und hat sich in unserer heutigen Leistungsgesellschaft pudelwohl eingenistet. Stress ist evolutionsbiologisch gesehen, eigentlich die Fähigkeit unseres Körpers, in besonderen Situationen zu Topform auflaufen zu können. Puls, Atmung und auch die Konzentration steigen, Deine Muskeln spannen sich an. Genauso wichtig ist es, sich danach wieder zu entspannen. Denn dauerhafter Stresszustand ist ungesund. Also getreu der Weisheit: In der Ruhe liegt die Kraft! Studien zeigen klar die wachsende Bedeutung des Themas Regeneration für Dein Wohlbefinden (Froböse et al., 2018). Deshalb wollen wir Dich mit unseren YAS-Gesundheitszielen auch unterstützen, negativen Stress (Distress) in Job, Beziehung und Freizeit optimal zu bewältigen.

Tipps um Stress zu reduzieren

Die To-Do-Liste wird größer und größer, unerledigte Dinge sammeln sich im Hinterkopf? Kennst Du das, einer Situation nicht mehr voll gewachsen zu sein? Dieses ungute Gefühl stresst uns und löst Anspannung aus. Manchmal scheint es so, als würde uns die Flut an Anforderungen überfordern. Unser Gedächtnis erinnert sich nämlich viel besser an unerledigte statt an abgeschlossene Aufgaben. Die Psychologie nennt dies Phänomen den  Zeigarnik-Effekt. In überfordernden Momenten empfiehlt es sich grundsätzlich, die Situation ganz bewusst wahrzunehmen und diesen Zustand erst einmal zu akzeptieren. Bist Du ganz im Hier und Jetzt ohne dabei diesen Augenblick zu bewerten, so bist Du achtsam. Achtsamkeit ist ein guter Entspannungstipp, um gelassener zu werden. Heute gibt es bereits eine Vielzahl an hilfreichen digitalen Begleitern wie die Apps von Headspace, 7mind oder Balloon, welche mit Achtsamkeits-, Meditations-, Atemübungen und Fantasiereisen Entspannung fördern.

Stress am Arbeitsplatz reduzieren?

Kommt Dir das aus Deinem Job bekannt vor? Termindruck, verschiedene Aufgaben gleichzeitig betreuen oder beim Arbeiten des Öfteren unterbrochen werden? Da geht es Dir wie den Allermeisten. Natürlich ist der Job nicht immer nur Wunschkonzert, aber mit einigen Maßnahmen, kannst Du Erschöpfung und Stress im Beruf vorbeugen oder zumindest optimieren. Ein wesentlicher Aspekt ist die Pausengestaltung. Glücklicherweise sind Mindestpausenzeiten im Job per Gesetz geregelt. Studien zeigen, dass es zudem ratsam ist, wenn wir zusätzlich kurze Pausen zum Auftanken einplanen (Zacher et al., 2014). Wichtig ist hierbei, dass es sich um ausreichend erholsame Tätigkeitswechsel handelt. Wenn Du also im Büro am Computer sitzt, kann eine aktive Pause in Form von einigen Stretching-Übungen Wunder bewirken.  Die sogenannten Minipausen mit einer Dauer von einer bis fünf Minuten alle 60 bis 90 Minuten während der Arbeitszeit helfen uns, tagsüber kreativer und konzentrierter zu sein. Minipausen wirken vorbeugend, sofern wir diese nicht erst bei ausgeprägter Ermüdung absolvieren. Deshalb ist die enge zeitliche Taktung bedeutsam. Ahhh, ein Geistesblitz - Nicht selten kommen uns übrigens die kreativsten Ideen in scheinbar völlig unproduktiven Momenten. Die kleinen Pausen nützen Dir persönlich gleich doppelt: Mit Deiner erhöhten Leistungsfähigkeit sparst Du Dir ein paar nervige Überstunden und zudem bist Du dann erholter, wenn die Freizeit auf Dich erwartet. Vorschlag: Versuch’s doch mal mit einem Klebezettel am Monitor oder plane sie, wenn möglich, gleich fix in Deinem Kalender ein.

Ideen für Deine Wellness-Momente zuhause

Jetzt wird es wissenschaftlich: Nervenberuhigende Cannabidiole, intravenöse Vitamininfusionen oder die Zufuhr von Meso-Nährstoffen sagt Dir nichts? Hochglanzmagazine warten immer wieder mit unglaublich klingenden Wellness-Trends auf Dich. Um Körper, Geist und Seele nach einem anstrengenden Tag die wohlverdiente Entspannung zu bieten, eignet sich ganz einfach neben den meist nicht ganz günstigen Luxus-Spa-Tempeln durchaus auch die unspektakuläre Wellness-Oase in Deinen eigenen vier Wänden. Wie wäre es mal dort abzutauchen? Lass Dir ein heißes Wohfühl-Wannenbad ein und den hektischen Alltag hinter Dir. Die Wärme hilft Dir dabei, Deine Muskeln zu lockern, Verspannungen zu lösen und parallel - ähnlich wie beim Sport - Deinen Stoffwechsel anzukurbeln (Faulkner et al., 2017). Ganz egal, ob das selbstgemachte Kräuterbadesalz, ein ätherisches Lavendel-Öl oder ein Schaumbad mit Feigenmilch - die heutigen Auswahlmöglichkeiten an entspannenden Badezusätzen sind enorm. Wer es mag, macht sich beruhigende Entspannungsmusik dazu an. Also, gönne Dir eine regelmäßige Auszeit für Dich. Die Glückshormone erwarten Dich schon! 15 Minuten im “Home-Spa” genügen bereits.

Unser Team arbeitet bereits eifrig an neuen Inhalten für Deine Gesundheitsziele. Die Themen Schlaf und Vorsorge werden dabei zukünftig auch eine wichtige Rolle spielen. Sei gespannt - Bleib gesund - Say YAS!

Du willst mehr zu den YAS-Gesundheitszielen erfahren, dann schaue Dir  Teil 1 und Teil 2 unserer kleinen Vorstellungsrunde an!

 

Starte jetzt
in ein gesünderes Leben!

#changehabits

YAS App Store Icons

 

Autor: Matthias Jaworski
Sportwissenschaftler und YAS-Gesundheitsexperte

Quellen:
Faulkner, S., Jackson, S., Fatania, G., & Leicht, A. (2017). The effect of passive heating on heat shock protein 70 and interleukin-6: A possible treatment tool for metabolic diseases? Temperature 4(3), S. 292-304. Von https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5605168/ abgerufen
Froböse, I., Biallas, B., & Sperlich, B. (2018). Der DKV-Report 2018 - Wie gesund lebt Deutschland? Von https://www.ergo.com/-/media/ergocom/pdf-mediathek/studien/dkv-report-2018/dkv-report-2018.pdf?la=de&hash=C83A66CFE70E58BE499C8B57D0A0F699B0CED4FA abgerufen
Zacher, H., Brailsford, H., Parker, S. (2014). Micro-breaks matter: A diary study on the effects of energy management strategies on occupational well-being. Journal of Vocational Behavior, 85, 287-297. Von https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0001879114001067 abgerufen