Corona Presse
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Laut der WHO bewegen sich 45 Millionen der Deutschen zu wenig. Eine neue Studie von YAS.life zeigt dazu: 55% der Befragten bewegen sich während der Corona-Krise noch weniger. Das heißt: Der ausgeprägte Bewegungsmangel der Deutschen spitzt sich weiter zu. Versicherer wie die mhplus, BIG direkt gesund, BKK RWE und die Versicherungskammer Bayern machen es deshalb vor und motivieren ihre Versicherten über digitale Anwendungen zu mehr Bewegung. So soll ein Anstieg von Folgeerkrankungen und -kosten gemindert werden.

Das Gebot der Stunde lautet, die Gesundheit Aller zu schützen. Dabei bleibt die Konstitution des Einzelnen oft auf der Strecke. Der Bewegungsmangel greift um sich und verschärft sich in den Folgen von Tag zu Tag. Schon vor Corona zählten die Deutschen im internationalen Vergleich zu absoluten Sportmuffeln. Laut der WHO bewegen sich 58% der Deutschen zu wenig, mit der Tendenz zu noch weniger. Doch digitale Tools können wesentlich zur Motivation und Bewusstmachung des eigenen Aktivitäts-Levels beitragen. Eine Umfrage der YAS Gesundheits-App unter insgesamt 1.239 Teilnehmern, darunter 653 App-Nutzer und 586 Teilnehmer, die keine digitale Anwendung zur Gesunderhaltung nutzen, zeigt: 60,2% der App-User bleiben aktiv oder bewegen sich sogar mehr, als vor der Krise. Bei der Vergleichsgruppe schaffen das nur 45,3%. 54,7% bestätigen dazu, sich sogar weniger zu Sport motivieren zu können.

Das Berliner InsurTech YAS.life motiviert mit seinen B2B-Apps zu einem gesunden Lifestyle und belohnt Nutzer mit Prämien und geldwerten Vorteilen. Die Corona-Pandemie zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, Gesundheit zur Priorität zu machen – für den Einzelnen und die gesamte Gesellschaft.

App-Nutzer übertreffen WHO-Maße häufiger und probieren mehr Sportarten aus

Auch im Vor-Corona-Vergleich schneiden User besser ab, als Nicht-User: Jeder zweite App-Nutzende gibt an, bereits vor Eintreten der Pandemie die Empfehlungen der WHO übertroffen zu haben. Diese rät zu 150 Minuten moderatem Training oder 75 Minuten intensiver körperlicher Aktivität in der Woche. Jeder Dritte User setzt mindestens die Empfehlungen um. Unter den Nicht-Usern erfüllen nur 29% die WHO-Mindestwerte. Dazu sind User probierfreudiger, wenn es ums Sporteln daheim geht: sie sind bereits aktiv oder wagen sich häufiger an neue Sportarten heran. So zählen zu den Top #StayHome Sportarten während der Pandemie Yoga, Fitness, Krafttraining, Gymnastik, Joggen, Zumba und Pilates. Im Vorher- Nachher-Vergleich auf der Strecke bleiben das Ergometertraining und HIIT. Dass User über alle Apps hinweg auch trotz Ausgangsbeschränkungen aktiv bleiben, zeigt auch ein Blick auf die durchschnittlich geleisteten Schritte: keine Veränderungen zu den Zeiten vor der Krise.

Niederschwellige Ziele mit großer Wirkung für Nutzer, Versicherungen und Unternehmen

App-Nutzer tracken seit März insgesamt weniger automatische Sport-Einheiten wie Joggen oder Radfahren über Fitness-Gadgets, dafür sind manuelle Aktivitätseingaben gestiegen. Zu den Top 10 gehören unter anderem: Hausarbeit, Cardio und Fitness. „Vielen hilft es, Ziele und Aktivitäten digital in der App festzuhalten. Sie sind stolz auf jede Einheit“, erklärt Dr. Magnus Kobel, Gründer von YAS.life. Das nutzen auch Versicherungen und Unternehmen: So stellen beispielsweise die mhplus, BIG direkt gesund, BKK RWE oder die Versicherungskammer Bayern (VKB) die App ihren Versicherungsnehmern kostenlos zur Verfügung. Versicherte, die sich ausreichend bewegen und so ihrer Gesundheit vorbeugen, werden mit Prämien belohnt.

Ob die Menschen auch zukünftig vermehrt auf digitale Sport- und Gesundheitsangebote zurückgreifen? „Ich denke, es wird ein differenzierter Mix aus Off- und Online bleiben. So, wie wir derzeitig unsere Gewohnheiten umstellen und aufgeschlossen sind, digitale Tools auszuprobieren. Ich bin mir sicher, dass Präventions-Apps im Alltag vieler auch nach der Krise nicht mehr wegzudenken sind“, so Dr. Magnus Kobel. „Für Versicherer ein idealer Zeitpunkt, sich diese Schnittstelle zu Nutze zu machen und in die Gesundheit ihrer Versicherten zu investieren. Denn das ist definitiv ein langfristiges, gut angelegtes Investment.“

Corona Umfrage

Befragt wurden Nutzer von YAS.life (YAS-App) und den funktionsgleichen Apps, welche als White-Label-Versionen für Versicherte verschiedener Versicherungen von YAS.life betrieben werden. Als Vergleichsgruppe dienen Nicht-App Nutzer, die via Social Media (Instagram, Facebook, LinkedIn) auf die Umfrage aufmerksam gemacht wurden. Von 1239 Befragten sind 653 App-Nutzer, 586 Teilnehmer verwenden keine der Präventions-Apps. 71% der App-Nutzer und 84% der Nicht-App-Nutzer sind weiblich. 29% der Nutzer bzw. 14% der Nicht-Nutzer sind männlich, 2% der Nicht-Nutzer ordnen sich keinem Geschlecht zu.

Über YAS.life

Der ehemalige Unternehmensberater Dr. Magnus Kobel erkannte die Chancen des deutschen Gesundheitsmarktes in Puncto Digitalisierung und gründete 2016 das InsurTech YAS.life. Die YAS-App, die sich mit klassischen Smartphone-Health-Apps, Fitnessuhren, Schrittetrackern und Smartwatches verbindet, sammelt die täglichen Bewegungseinheiten und wandelt diese in Punkte um. Diese lassen sich gegen Gutscheine bei Prämienpartnern eintauschen: Das Angebot reicht von namhaften Firmen bis hin zu Startups und von gesunden Lebensmittel-Shops über Fitnesscenter und Sportartikelhersteller. Daneben bietet YAS.life eine White-Label-Version für Unternehmen und Versicherungen an – und verantwortet alle Themen von der Entwicklung, über Datenschutz bis hin zur Wartung.