Fitness-Tracker: Lebensretter – YAS.life

Fitness-Tracker: Lebensretter

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Fitness-Tracker

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Fitness-Tracker: Lebensretter

 

Seit Einführung von Fitness-Trackern scheiden sich an ihnen die Geister. Viele Sportler schwören auf sie und betonen die vielen Vorteile für ein effektives Training oder ein bewussteres Leben. Kritiker sehen eine Gesundheitsdiktatur, bei der Menschen auf quantifizierbare Daten minimiert werden, emotionale Aspekte unbeachtet bleiben.

Egal wir kritisch man Fitness-Tracker auch immer sieht, diese drei Personen, werden ihre Wearables wohl nie wieder ausziehen – immerhin haben sie ihnen ihr Leben zu verdanken.

Das Fitbit Charge HR als Arztassistent

Da wäre zunächst einmal die dramatische Geschichte eines 42-jährigen Mannes aus New Jersey, USA. Dieser erlitt im März dieses Jahres einen Krampfanfall und wurde mit Vorhofflimmern in das örtliche Krankenhaus eingeliefert. Die Ärzte sahen als geeignetste Behandlungsmethode eine elektrische Kardioversion, also das Verabreichen von schwachen elektrischen Schocks mittels eines Defibrillators. Allerdings ist eine solche Maßnahme nur möglich, wenn das Flimmern nicht länger als 48h vorherrscht. Anderenfalls kann ein solcher Eingriff einen Herzinfarkt auslösen. Dank der Aufzeichnungen seines Fitbit Charge HR hatten die Ärzte Einblick über die Herzfrequenz der letzten Stunden und Tage und konnten so feststellen, dass sie die geplante Maßnahme durchführen können. Die Möglichkeit für die Ärzte, schnell und mit Gewissheit handeln zu können, rettete vermutlich dem Mann das Leben, wie aus dem Report der Ärzte hervorging. Dieser Fall markiert das erste Mal in der Geschichte der Medizin, dass die Informationen eines Fitness-Trackers gezielt genutzt wurden, um in einer spezifischen medizinischen Entscheidungssituation Klarheit zu schaffen.

Die Apple Watch als medizinischer Ratgeber

Ein ähnlicher Fall ereignete sich nur wenige Tage später in England, als sich ein 62-jähriger Bauarbeiter nach der Mittagspause schlecht fühlte und eigentlich nach Hause fahren wollte, um sich ein wenig abzulegen. Diesen Plan änderte er schnell, als er auf seine Apple-Watch blickte, die ihm anzeigte, dass er einen doppelt so hohen Puls wie gewöhnlich hatte. Er rief also einen Krankenwagen, der ihn unverzüglich in das nächstgelegene Krankenhaus brachte. Dort angekommen, konnten die Ärzte feststellen, dass eine verstopfte Arterie für seine Übelkeit und den rasenden Puls verantwortlich war. Die Verstopfung konnte gelöst und sein Leben gerettet werden. Später wurde ihm gesagt, dass er vermutlich gestorben wäre, wenn er sich einfach abgelegt hätte und nicht ins Krankenhaus gekommen wäre. Die Apple-Watch hat sein Leben gerettet.

Das Fitbit Surge als Früh-Warnsystem

Ein weiteres Mal, dass ein Fitness-Tracker das Leben seines Trägers rettete, war im Januar diesen Jahres in Ormskirk, Großbritannien. Auch hier musste eine 18-jährige Studentin ein plötzliches Ansteigen ihres Pulses von 84 auf 210 Herzschläge pro Minute feststellen. Zum Glück konnte sie diesen Anstieg mit ihrer Fitbit Surge beobachten und rechtzeitig den Krankenwagen zu Hilfe rufen. Im Krankenhaus dann die Feststellung, dass ihre Herzklappen nicht nacheinander, sondern simultan schlugen, was den Puls in die Höhe trieb. Die Ärzte verabreichten ihr Medikamente, die den Puls verlangsamen und ihr so weitere Konsequenzen ersparen konnten.

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