Der richtige Laufstil - Tipps von unserem Experten - YAS.life

Der richtige Laufstil – Die besten Tipps von unserem Experten

Lesezeit: 2 Minuten

der richtige Laufstil

Der richtige Laufstil – Die besten Tipps von unserem Experten

Richtig Laufen ist doch kinderleicht. Ganz richtig! Die kleinen Racker zeigen uns mit Leichtigkeit, was einen schwungvollen und effizienten Laufstil ausmacht. Aber warum wird in Laufzeitschriften, Internetforen oder Running-Workshops dann derart häufig über die perfekte Lauftechnik philosophiert, wenn uns diese doch scheinbar in die Wiege gelegt wird? Verlernen wir im Erwachsenenalter etwa, wie man richtig läuft? Die Antwort lautet: JA. Die Gründe hierfür sind vielseitig, z.B. häufiges und langes Sitzen, gedämpftes Schuhwerk, stressiger Alltag. Aber nicht verzagen: Wir haben die besten Tipps puncto Laufstil für Dich!

Was macht einen guten Laufstil aus?

Vielleicht bist Du ja auch schon mal bei den scheinbar federleichten Laufbewegungen der Spitzenläufer ins Schwärmen geraten?. So viel vorab: Den einen perfekten Laufstil gibt es nicht. Bedingt durch unseren persönlichen Körperbau ist der Laufstil auch immer individuell. Selbst bei den Profis gibt es unterschiedlichste Laufstile, die alle Spitzenergebnisse möglich machten. „Ziiiiieeehhhhh“, ruft der aufgeregte Coach seinem Schützling zu. Er meint damit, trotz Ermüdung den Schritt lang zu halten. Lang = schnell = effizient? Nicht unbedingt: Denn setzt Du den Fuß weit vor Deinem Körperschwerpunkt auf, geht das zwangsläufig nur über einen harten Fersenaufsatz, der Dich ziemlich ausbremst. Besser, Du setzt den Fuß unter dem Körper flach auf, drückst Dich kräftig und mit guter Beinstreckung nach hinten ab. Die Schrittlänge wird also sozusagen nach hinten gemacht. Deine Arme schwingen dabei locker am Körper. Eine aufrechte, minimal nach vorn gebeugte Körperhaltung ist ebenfalls gut für Deine Laufökonomie.

Was kannst Du tun, um Deinen Laufstil zu verbessern?

  • Versuche Deinen Laufschritt vorn kurz zu machen. Somit landest Du automatisch nah am Körper.
  • Stell Dir vor, ein Luftballon zieht an Deinem Scheitel Richtung Himmel und schon läufst Du wunderbar aufrecht.
  • Bring Abwechslung in Dein Lauftraining, indem Du verschiedene Strecken mit diversen Untergründen wählst, auch mal bergan läufst, dein Lauftempo variierst oder Du koordinative Elemente (Lauf-ABC: Kniehebelauf, Anfersen z.B.) in dein Lauftraining einbaust.
  • Stärke regelmäßig Deine Rumpfmuskulatur und halte mit Dehnungsübungen Deine Beweglichkeit aufrecht. Ein stabiler Rumpf wirkt sich positiv auf Deine Laufökonomie aus und ist ein aktiver Schutz für Überlastungsbeschwerden.
  • Laufe bewusst und versuche gelegentlich Dir selbst ein „Livefeedback“ beim Joggen zu geben.
  • Eine Laufanalyse beim Experten kann ergänzend hilfreich sein, um Deinen Laufstil zu optimieren, den für Dich richtigen Laufschuh zu finden und Laufbeschwerden vorzubeugen.

Und der gute Rat zum Schluss: Ganz klar, eine gute Lauftechnik unterstützt Dich, effizienter und verletzungsfrei zu laufen. Sofern Du bislang keine Laufbeschwerden hattest und ohne Wettkampfambitionen einfach locker Joggen möchtest, stress’ Dich bitte nicht mit dem Gedanken, Du müsstest um jeden Preis Deine Lauftechnik ändern. Die heutzutage beinah philosophisch diskutierte Frage, ob Barfußlaufen, ChiRunning, Vor- und Mittelfußaufsatz oder über die Ferse abrollen der Weisheit letzter Laufschluss ist, verliert jegliche Relevanz, wenn Dein Fußaufsatz flach und nahe unter dem Körper erfolgt. Also lauf einfach los, denn Laufen ist ja doch kinderleicht!

 

Du interessierst Dich für das Thema Fitness und Gesundheit und Dir brennen einige Fragen unterden Nägeln? Kein Problem – unsere Experten helfen Dir gerne weiter 😉

 

Autor: Matthias Jaworski
Bildquelle: YAS.life
Fotograf: Felix Fogelstaller

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