Der perfekte Tracker – YAS.life

Der perfekte Tracker

Lesezeit: 3 Minuten

Im Fitnessstudion Prämienpunkte sammeln - sogar für Männer mit Bart

Keine Qual bei der Tracker-Wahl

Beim ersten Blick auf den Markt für Fitness Tracker kann einem ganz schön schwindelig werden. Die Bandbreite reicht vom unauffälligen Armband, über die multifunktionalen Fitness-Smartwatch bis hin zur high-tech Fußfessel. Bei all dem Überangebot wird klar: Den einen, optimalen Tracker für alle gibt es nicht. Mit ein paar Überlegungen kannst du aber herausfinden, welcher der Richtige für Dich und Deine Bedürfnisse ist.

So unterschiedlich die Ziele sind, mit denen man einen Tracker benutzen kann, so unterschiedlich sind auch die Geräte auf dem Markt. Bei der Wahl Deines Trackers sind vier Faktoren wichtig: die Sportart, deine Vorlieben, die Ausstattung und der Preis. Doch Eins nach dem Anderen.

Auf die Sportart kommt es an

Ein offensichtliches Kriterium bei der Auswahl ist, ob Du einen Tracker mit oder ohne Display benötigst. Wer die vom Tracker gesammelten Daten erst nach dem Training auswerten möchte, kann zu einem Gerät ohne Display greifen. Wer allerdings während des Sports die Trainingszeiten oder den Puls überwachen will, kann und sollte auf ein auf die jeweilige Sportart ausgelegtes Display nicht verzichten.
Generell ist die Sportart das beste Kriterium, um schnell eine grobe Auswahl zu treffen: Für Läufer eignet sich ein Armband, das während des Trainings die Schrittzahl, zurückgelegte Strecke und den Puls anzeigen kann. Für Fahrradfahrer sind Rundenzeiten und die Geschwindigkeit wichtiger. Schwimmer sollten unbedingt darauf achten, dass das Gerät auf ihren Sport ausgelegt ist. Denn obwohl die meisten Tracker ein wenig Wasser vertragen können, sind nur wenige wirklich zum Sport im Wasser geeignet. Es gibt auch einige Allround-Talente auf dem Markt, die aber meistens etwas größer und teurer sind. Dafür können sie die Funktionen mehrerer Geräte vereinen und Dir dadurch Kosten und Stress ersparen.

Der richtige Tracker für das was Du machen willst

Unter den Trackern gibt es außerdem zwei große Gruppen.
Die erste Gruppe benötigt im Betrieb eine ständige Verbindung zum Smartphone, da sie nur so die nötigen Daten wie Puls, Schrittzahl oder GPS erfassen und speichern kann. Es muss also noch ein zusätzliches Gerät mitgenommen werden. Die andere Gruppe funktioniert im Training eigenständig und lädt die Daten erst später in die App, wo Du sie dann auswerten kannst. Hier ist Ausprobieren gefragt: Manche Läufer möchten auf das Smartphone mit seiner ständigen Erreichbarkeit und Vielseitigkeit nicht verzichten. Andere bevorzugen es mit möglichst wenigen Geräten zu trainieren und greifen stattdessen zu einem alleinstehenden Tracker mit integriertem MP3-Player. Zu welchem Typ Du gehörst, findest Du heraus, indem Du einfach zur Probe einmal mit und ohne Smartphone läufst.

Zusätzliche Funktionen – Lust oder Frust

Einige Hersteller überbieten sich mit der Anzahl der eingebauten Sensoren, sodass man schnell den Überblick verliert. Doch wenn Du weißt, worauf Du achten musst, ist das kein Problem. Scheinbar kleine Unterschiede, wie etwa die Art der Pulsmessung, können den Ausschlag geben. Wenn Du Deine Fitness im Verlauf des ganzen Tages messen möchtest, solltest Du unbedingt zum integrierten, meistens optischen Pulsmesser greifen. Zwar ist die Messung nicht ganz so akkurat wie über ein Brustband, dafür ist diese Lösung wirklich unkompliziert und alltagstauglich. Wer seinen Tracker ausschließlich während des Trainings nutzt, für den ist die Pulsmessung über ein Brustband vielleicht die bessere Wahl – vorausgesetzt die übrige Ausstattung stimmt! Dazu kann auch die eingebaute Musikwiedergabe zählen. Er kann ein zusätzliches Gerät wie das Handy oder einen externen MP3-Player überflüssig machen. Doch er ist nur dann wirklich sinnvoll, wenn Du beim Sport Musik hören möchtest. Ansonsten kannst Du sehr gut auf diese Funktion verzichten.

Manchmal werden auch Smartwatches als Alternative zum Tracker angeboten. Schau in diesem Fall genau hin, welche Funktionen sie mitbringen und worauf Du Wert legst. Denn eine Smartwatch bleibt allem voran eine Uhr. Der Fitness Tracker stellt die Fitness in den Vordergrund. Ob Du Deinen Fitness-Begleiter auch dazu benutzen möchtest, Deinen Schlaf zu überwachen, ist dabei ein ganz eigenes Kapitel.

Gib aus was nötig ist – nicht mehr und nicht weniger

Lege vor dem Kauf fest, wie viel du in etwa ausgeben möchtest. Wer auf ein Display verzichten kann, bekommt schon für unter 100 € ein gutes Gerät. Je genauer Du die Nutzung deines Trackers festlegen kannst, desto günstiger wird die Lösung. Oder Du möchtest einfach ein Gerät, das Dich bei mehreren Sportarten unterstützt? Dann mache Dich mit dem passenden Alleskönner glücklich. Der Zweck Deines Trackers ist, Dir das Training zu erleichtern. Er zeigt Dir was, während des Trainings mit Deinem Körper passiert. So kannst du Dich besser motivieren und das Training gezielt gestalten.

Ein wichtiger Tipp zum Schluss: Probiere den Tracker aus, bevor Du Dich zum Kauf entscheidest. Und wenn er Deine Ansprüche nicht erfüllt, dann tue Dir selbst den Gefallen und gib ihn zurück. So kannst Du den richtigen Tracker für Dich finden.

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