Probiere eine neue Sportart: Bouldern – YAS.life

Probiere eine neue Sportart: Bouldern

Lesezeit: 2 Minuten

Bouldern: Klettern für alle

Bouldern – das ist der kleine Bruder des Kletterns am Seil. Der Szenetrend hat sich inzwischen zur Sportart für Alle gemausert. So sind in den letzten Jahren im ganzen Land Boulderhallen entstanden. Hinter dem Namen – vom englischen boulder für Felsblock abgeleitet –  verbirgt sich ein abwechslungsreiches Training, das Sport und Spaß verbindet: für Anfänger und für Profis. Ganz ohne Seil erklimmst Du an den Kletterwänden verschiedene Routen mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad. Für den Anfang kannst Du Dir in jeder Boulderhalle Kletterschuhe in Deiner Größe ausleihen. Bring Dir einfach bequeme Trainingskleidung mit, die genügend Bewegungsspielraum lässt.

Die breiten Kletterwände in den Hallen sind großen Felsen nachempfunden – anders als im Freien ist der Hallenboden allerdings mit Weichbodenmatten ausgelegt. Die Schwierigkeit der farbig markierten Kletterrouten variiert von ganz leicht (meistens blau oder gelb) bis extrem schwer (schwarz oder weiß). Nach einem kurzen Warm-Up suchst Du Dir die erste Route, die Du bewältigen möchtest. Selbst geübte Boulderer nehmen sich erst ganz einfache Routen vor, bevor sie sich an größere Herausforderungen machen. Außerdem wechseln sie immer wieder zwischen den Schwierigkeitsgraden hin und her. Mit diesen Tipps kannst auch Du immer wieder eine neue, passende Herausforderungen finden und das gesamte Training ganz flexibel an Deine Tagesform anpassen.

Der ganze Körper ist gefragt

An der Wand sind nicht nur Arm- und Brustmuskeln gefragt, der ganze Körper wird gefordert: neben Bauch- und Rückenmuskulatur werden insbesondere Finger und Beine gekräftigt. Der Trainingseffekt stellt sich durch die vielen kurzen, aber jeweils sehr anstrengenden Abschnitte an der Wand ein. Dazwischen machst Du kurze Erholungspausen – achte darauf, dass Dein Körper auf Betriebstemperatur bleibt. Du trainierst gleichzeitig Muskeln, Ausdauer und Deine Geschicklichkeit. Den Schwierigkeitsgrad der Route kannst du immer frei wählen und so Über- oder Unterforderung vermeiden. Tipp zum ersten Aufstieg: Suche erst mit den Händen nach festem Halt, dann drücke Deinen Körper mit den Beinen hoch. So hast du bereits nach den ersten Metern erste Erfolgserlebnisse. Das gibt Dir Kraft und motiviert Dich für den nächsten Aufstieg. Bei jeden Training kannst Du Dich neu herausfordern und schnell neue Fortschritte sehen.

Und im Falle eines Falles: Durch die geringe Höhe von etwa vier Metern kann auch bei einem Absturz wenig passieren. Die dicken Weichbodenmatten federn schließlich alles sanft ab. Zu Stürzen kommt es allerdings äußerst selten, kein Grund zur Sorge. Viel wichtiger ist es, dass Du Dich nach dem Training ausreichen dehnst. Beim Bouldern werden einige Muskelgruppen beansprucht, die wir im Alltag nur selten benutzen. Welche das sind, wirst Du nach dem ersten Training sicherlich am eigenen Leib merken. Mit einem guten Dehnprogramm beugst Du Muskelkater und Verspannungen vor.

Auch wenn Du die Kletterwand alleine erklimmst – einsam bist beim Klettern sicherlich nicht. Ob Du Freunde mitbringst oder Dich ohne Begleitung an Wand und Matte wagst  – Klettern ist ein sozialer Sport. Andere Boulderer lassen sich bestimmt gerne nach Tipps und Tricks für die nächste Route fragen. Also: Gib Dir einen Ruck und werde zum Gipfelstürmer!

 

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