Richtig Trainieren mit dem Laufband – YAS.life

Richtig Trainieren mit dem Laufband

Lesezeit: 3 Minuten

Auf dem Band ist schlechtes Wetter ganz egal

Heute steht Lauftraining auf Deinem Tagesprogramm, aber draußen ist es kalt und nass? Da möchte man wirklich keinen Hund vor die Tür schicken. Das ist aber noch kein Grund, auf das Training zu verzichten. Die Lösung steht in jedem Fitness-Studio und vielleicht sogar bei Dir zu Hause: wenn das Wetter zu schlecht ist, verlegst Du Dein Training einfach auf das Laufband.

Statt frischer Brise um die Nase oder dem Duft nach Wald und Heide ist es warm und trocken. Die Bedingungen sind also ideal für Dein Training. Du musst nicht bei jedem Schritt wachsam sein oder auf Stolperfallen achten, sondern kannst Dich auf andere Dinge konzentrieren oder ganz abschalten. Der Boden ist durchgehend schlaglochfrei und gleichmäßig gedämpft. Das vermindert das Verletzungsrisiko und schont Bänder, Sehnen und Gelenke. Außerdem kann die Wasserflasche nicht auf der Konsole festfrieren oder vergessen werden. Und wer gezielt trainieren will, kann auf dem Band die Herzfrequenz und die Leistungsintervalle genau beobachten und mit ihnen arbeiten.

Sicher ist, dass es sich auf dem Band ganz anders läuft als im Freien. Beim Umstieg auf das Laufband gibt es einige Dinge zu beachten. Grundsätzlich sollte Dein Training mit einem fünfminütigen Aufwärmen und Einlaufen beginnen. Anschließend kannst Du Dich Schritt für Schritt langsam an Deine Zielleistung herantasten. Zum Abschluss gibt es ein fünfminütiges Auslaufen, bei dem sich Dein Körper langsam auf das Ende des Trainings einstellen kann.

Zu Beginn fühlt es sich etwas ungewohnt an, auf der Stelle zu laufen. Dieses Gefühl ist völlig normal. Es vergeht, sobald sich Dein Körper an den veränderten Bewegungsablauf gewöhnt hat. Du kannst ihm die Eingewöhnung leichter machen, indem du eine geringe Steigung einstellst. Für die ersten Trainingseinheiten sind ein bis zwei Prozent genau das Richtige. So überanstrengst Du Dich nicht und hast dennoch einen guten Trainingseffekt. Suche Dir einen Fixpunkt auf Augenhöhe, auf den du beim Laufen schaust. Wer dauernd auf die Konsole herunter blickt, knickt schnell in der Wirbelsäule ein und macht dadurch zu kurze Schritte. Mit einer aufrechten Körperhaltung bleibt Deine Schrittlänge länger, damit trainiert es sich besser und gesünder.

Laufen ohne Langeweile

Der größte Gegner scheint am Anfang die Monotonie auf dem Laufband zu sein. Doch mit etwas Einfallsreichtum und ein wenig Disziplin lässt sich der Monotonie ein Schnippchen schlagen. Du kannst ganz einfach Deine Lieblingsserien vom Laufband aus schauen, oder Hörbücher und Musik hören. Oder Du suchst Dir einen interessanten Podcast aus, der genau so lang ist, wie Dein Training sein soll. Dadurch kann wirklich keine Langeweile aufkommen. Gute Laufbänder bieten fortgeschrittenen Indoor-Joggern eine ganze Palette intensiver Trainingsprogramme an. Wem das immer noch nicht genug Abwechslung ist, kann auch ein Zufallsprogramm wählen. Dein Trainingshelfer stellt Dir dann ganz automatisch einen zufällige Abfolge an Steigungen und Geschwindigkeiten zusammen. Damit wird das Training zum Überraschungsparcours.

Wirklich viel trinken

Zurück zur Wasserflasche. Weil Du in einem warmen Innenraum trainierst, schwitzt Du viel mehr als beim Outdoor-Training. Dass Du schwitzt ist gut und richtig, jedoch solltest Du dem Körper die verbrauchte Flüssigkeit wieder zurück geben. Flüssigkeit ist wie ein Schmiermittel für Deinen Körper. Besonders wenn die Muskeln auf Hochtouren laufen, ist es wichtig, sie immer gut zu versorgen. Falls der Wasservorrat zur Neige geht, kannst du Dir mit wenigen Schritten immer eine neue Flasche holen. Auch hier hat das Band einen entscheidenden Vorteil. Also nichts wie rauf auf das Band, die nächsten Schritte sind schnell geschafft.

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