Tausche den Winterfrust gegen gute Laune! – YAS.life

Tausche den Winterfrust gegen gute Laune!

Lesezeit: 3 Minuten

Tausche den Winterfrust gegen gute Laune!

Brr… schlagen Dir das graue Nass und die kurzen Tage auch so auf die Laune?
Da bist Du in bester Gesellschaft: Viele Menschen verfallen zwischen November und Februar in den sogenannten „Winterblues” – auch saisonal abhängige Depression (SAD) bezeichnet. Wir stehen Dir bei, beim Thema Winterfrust:
Woran Du ihn erkennst und vor allem! Wie Du ihn gegen gute Laune tauschst, erfährst Du jetzt.

Häufige Charakteristika des Winterblues sind hierbei:

  • gedrückte Stimmung
  • die innere Uhr gerät aus dem Gleichgewicht
  • vermehrtes Schlafbedürfnis
  • Energielosigkeit/Antriebslosigkeit
  • weniger soziale Kontakte, da man lieber zu Hause bleiben möchte
  • Heißhungerattacken auf Süßigkeiten und andere Kohlenhydrate

Was ist die Ursache für die Antriebslosigkeit und die gedrückte Stimmung in den Wintermonaten?
Dies liegt zum großen Teil daran, dass die Sonne im Winter weniger stark und kürzer scheint als im Frühling oder Sommer. Der Körper bildet weniger Serotonin,  auch als „Glückshormon” bezeichnet. Gleichzeitig findet jedoch eine erhöhte Produktion des „Schlafhormons” Melatonin statt.

Somit sind Antriebslosigkeit, Müdigkeit und eine trübe Stimmungslage meist die Folge des aus dem Gleichgewicht geratenen Hormonhaushaltes. Zudem leiden die meisten Menschen besonders im Winter an einem Vitamin D Mangel: Wir sind häufig dick eingepackt, um uns vor der Kälte zu schützen. Dadurch gelangt jedoch weniger UV-Licht auf unsere Haut, wodurch meist zu wenig Vitamin D produziert wird – auch dadurch kann Winterfrust entstehen.

Soweit, so gut. Was kannst Du aber nun tun, um wieder wie ein Honigkuchenpferd von der einen über die andere Backe zu strahlen? 🙂

Unsere „Anti-Winterfrust-Tipps”:

1. Raus an die frische Luft
Nutze beispielsweise Deine Mittagspause, um einen kleinen Spaziergang zu machen. Dabei gibst Du Dir die Möglichkeit, mental ein wenig zu entspannen und gleichzeitig Sonnenlicht zu tanken.

2. Sport treiben
Egal wie die Welt aussieht – nach einem kleinen Workout, fühlst Du Dich meist viel besser als vorher. Wissenschaftler vermuten, dass durch sportliche Aktivität die Ausschüttung von Serotonin angekurbelt wird – der Körper schüttet Glücksgefühle aus, Du fühlst Dich ausgeglichen.

3. Aktiv sein
Bleib nicht zu Hause im Bett, sondern unternimm etwas mit Freunden, gehe Deinen Hobbies nach. Sei aktiv und sage auf diese Weise deiner Antriebslosigkeit Adé!

4. Den Tag gut strukturieren
Strukturiere Deinen Tag. Stehe möglichst zu ähnlichen Zeiten auf, integriere feste Rituale. Auf diese Weise schlägst Du zwei Fliegen mit einer Klappe: Du bist aktiv und sorgst dafür, dass Deine innere Uhr nicht aus dem Gleichgewicht gerät.

5. Vitamin D
Bei Verdacht auf einen Mangel an Vitamin D, solltest Du bei einem Arzt Deine Blutwerte überprüfen lassen. Gegebenenfalls kann Dir ein entsprechendes Vitamin D Supplement weiterhelfen. Sprich dies jedoch vorher unbedingt mit Deinem Arzt ab.

6. Gesunde Ernährung
Achte auf eine gesunde und ausgewogene Ernährungsweise. Hierbei sind insbesondere Lebensmittel mit der Aminosäure Tryptophan von Vorteil, da dieses eine Vorstufe des Serotonin ist und somit auch Deine Stimmungslage beeinflussen kann. Tryptophan ist vor allem in Walnüssen, Kürbiskernen, Buchweizen, Eiern, Spirulina, Amaranth, Haselnüssen und Cashewkernen enthalten. Schau dazu auch gerne in Tine’s Artikel „So isst Du Dich gesund”.

7. Hole dir die gute Laune nach Hause
Mach es Dir zu Hause gemütlich: Dekoriere Deine Wohnung nach Lust und Laune. Hänge Urlaubsfotos auf, mache Musik an, die Dir gute Laune bereitet, nutze Raumdüfte oder ätherische Öle, die Urlaubserinnerungen in Dir wecken.
Du siehst also: Es gibt viele Möglichkeiten, dem Winterblues gekonnt zu entgehen. Probiere unsere Tipps aus und Du wirst sehen, wie sie Dir weiterhelfen wird! Solltest Du Dich hingegen in einem Motivationstief befinden, findest Du hier unseren Artikel „Motivationstief adé – blitzschnell wieder auf Kurs!”

 

Autorin: Beatrice Weiß
Bildquelle: Shutterstock.com/ nd3000

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