Was tun gegen Seitenstechen – YAS.life

Was tun gegen Seitenstechen

Lesezeit: 2 Minuten

Was tun gegen Seitenstechen?

Seitenstechen muss nicht sein

Jeder von uns kommt beim Laufen schon mal aus der Puste. Knapp unter den Rippen, meistens auf der rechten Seite, stellt sich ein unangenehmes Ziehen ein. Der krampfartige Schmerz konzentriert sich manchmal auf einen kleinen Punkt oder eine größere Fläche. Doch egal in welcher Form, er ist immer äußerst unangenehm und macht das Training zur Qual. Wenn Du Seitenstechen hast, helfen vier einfache Mittel.

Sofortmaßnahmen

1. Schalte einen Gang runter. Ja, lege sofort eine kurze Gehpause ein. Den Schmerz zu ignorieren und Dich selbst zu quälen macht keinen Sinn. Deine Gesundheit hat Vorrang vor jedem anderen Trainingsziel. Wenn Du Dein Lauftempo zurücknimmst unterstützt Du deinen Körper dabei, die Spannung zu lösen.
2. Strecke Deinen Oberkörper. Bleibe kurz stehen und dehne Deinen Torso kurz durch. Am besten reckst Du die Hände in die Höhe und neigst Dich zur Seite, sodass Dein Oberkörper nach und nach mobilisiert wird. So entspannst Du die Rumpfmuskulatur und entlastest die schmerzende Bauchhöhle.
3. Drücke mit der Hand auf den Schmerz. Lege Deine Hand auf die schmerzende Stelle und gib etwas Druck auf das Gewebe. Du musst Dir nicht die Knochen brechen und auch keine Massage geben. Meistens hilft ein wenig Druck auf den Oberkörper um das Seitenstechen zu mindern und abklingen zu lassen.
4. Atme bewusst weiter. Dieser Tipp gilt für alle Situationen. Fülle mit jedem Atemzug ganz bewusst Deine Lunge. Suche Dir einen Atem-Rhythmus, atme auf zwei Schritte ein und auf einen Schritt aus. Durch die regelmäßige und tiefe Atmung entspannst Du die Muskulatur und stellst ihre Sauerstoffzufuhr sicher.

Auch wenn das Seitenstechen so alt wie der Sport ist, ist die Medizin sich nicht sicher, was die genauen Ursachen sind. Die gängigste Vermutungen sind eine mangelnde Durchblutung des Zwerchfells oder eine Unterversorgung der inneren Organe wie Milz, Leber und Darm durch die plötzliche Dauerbelastung bei einem zu schnellen Trainingsstart. Einigkeit herrscht aber darüber, wie dem Seitenstechen am besten vorgebeugt werden kann.

Leichtes Essen, öfter Trainieren

Die Verdauung von schwerem, fettigen Essen beansprucht die inneren Organe für mehrere Stunden. Daher solltest Du vor dem Training nur leichte Kost zu Dir nehmen. Überfordere Deinen Körper beim Training nicht zu plötzlich mit der Maximalbelastung, sondern nimm Dir Zeit für ein Warm-Up. Dadurch können sich die Organe auf die folgende Belastung einstellen. Finde während Deines Trainings einen festen Atemrhythmus. So versorgst Du Deine Organe mit genug Sauerstoff. Durch das bewusste Atmen stellst Du eine Grundspannung in allen Muskeln her und verhinderst die Überbelastung einzelner Muskelstränge. Übrigens: Je besser Deine Bauchmuskeln trainiert sind, desto einfacher können sie mit der Belastung des Trainings umgehen. Es lohnt sich also, ab und an ein kurzes Bauchmuskeltraining einzulegen und so den Unterkörper fit zu halten.
Das beste Mittel um Seitenstechen vorzubeugen, ist und bleibt das regelmäßige Training. Studien haben gezeigt, dass Läufer die häufiger Joggen gehen, weniger anfällig für die Schmerzen in den Seiten sind. Wenn der Körper an die Anstrengung gewöhnt ist, dann kann er sich schneller und umfassender auf die Trainingssituation einstellen. Das ist doch gleich eine zusätzliche Motivation: Je öfter Du trainierst, desto besser bist Du gegen Seitenstechen gerüstet. Also rein in die Schuhe und los geht’s.

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