Prevention und Gesundheitsvorsorge

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bringt es wie folgt auf den Punkt: “Gesundheit ist ein Zustand des vollständigen, körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit und Gebrechen”. Veranlagung und Lebensstil sind wesentliche Faktoren, die unsere Gesundheit beeinflussen. Ärztliche Vorsorgeunter- und Früherkennungsuntersuchungen sind hilfreich, um unsere Gesundheit zu schützen. Wie hältst Du es mit der Gesundheitsvorsorge? Bist Du im Bilde und nimmst Dir bewusst die Zeit für Deine Gesundheit. YAS.life verrät Dir, welche dieser Untersuchungen für Dich relevant sind und gibt Dir weitere Tipps zum Thema!

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Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchung - Was ist das?

Gesundheitlich vorsorgen bedeutet in unserem alltäglichen Sprachgebrauch Dinge zu tun, um einer späteren Erkrankung vorzubeugen oder Risiken frühzeitig zu erkennen. Oft wird der Begriff Vorsorgeuntersuchung als Synonym für Früherkennungsuntersuchung verwendet. Eigentlich gilt es hier etwas mehr zu unterscheiden, denn - “Ich gehe heute zur Krebsvorsorge” - meint eigentlich Erkrankungen frühzeitig aufspüren, um die Heilungschancen zu verbessern. Häufig wird hierfür auch der englische Begriff “Screening” verwendet. Wogegen Vorsorge, Prophylaxe oder (primäre) Prävention das Vorbeugen von Erkrankungen bezeichnen. Vorsorgeuntersuchung ist also immer eine vorbeugende Maßnahme (z.B. Prophylaxe beim Zahnarzt), welche zur Erhaltung und Steigerung unserer Gesundheit dient. Wogegen eine Früherkennungsuntersuchung nach bestimmten Krankheiten im Anfangsstadium sucht. Aber eins ist glasklar: Optimal für Deine Gesundheit ist es, wenn Du Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen einbeziehst.

Die wichtigsten Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen für Männer und Frauen

Ja, ja - Das vermeintlich starke Geschlecht hat zurecht den Ruf als “Vorsorgemuffel”. Einer Studie zufolge gingen Männer seltener zum Arzt als Frauen, würden dafür risikoreicher leben, mehr Alkohol trinken und sich weniger gesund ernähren. Weiterhin, so heißt es, fände man sie auch seltener in Präventionskursen. Hier findest Du die wichtigsten Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen (Gemeinsamer Bundesausschuss - Gesundheitsuntersuchungs-Richtlinie) für Männer und Frauen im Überblick:

AlterFrauenMänner
Ab 18 JahrenCheck up (einmalig von 18 bis 35 Jahren)Check up (einmaligvon 18 bis 35 Jahren)
Ab 20 JahrenFrüherkennung Gebärmutterhalskrebs und Krebserkrankungen des Genitales inkl. Pap-Abstrich (jährlich von 20-34 Jahren)/
Ab 30 JahrenFrüherkennung Brustkrebs (jährlich)/
Ab 35 JahrenCheck up (alle 3 Jahre)Check up (alle 3 Jahre)
Ab 35 JahrenFrüherkennung Gebärmutterhalskrebs und Krebserkrankungen des Genitales inkl. kombinierten Pap-Abstrich & HPV-Test (alle 3 Jahre)/
Ab 35 JahrenFrüherkennung Hautkrebs (alle 2 Jahre)Früherkennung Hautkrebs (alle 2 Jahre)
Ab 45 Jahren/Früherkennung Krebserkrankungen der Prostata und des äußeren Genitales (jährlich)
Ab 50 JahrenFrüherkennung Darmkrebs (jährlich)Früherkennung Darmkrebs (jährlich)
Ab 50 JahrenFrüherkennung Brustkrebs – MammographieScreening (alle 2 Jahre von 50 bis 70 Jahren)/
Ab 55 JahrenFrüherkennung Darmkrebs (alle 2 Jahre)Früherkennung Darmkrebs (alle 2 Jahre)
Ab 65 Jahren / Früherkennung Bauchaortenaneurysmen (einmalig)

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Regelmäßiger Zahnarztbesuch: Gute Mundgesundheit statt Zahnersatz!

Neben den genannten Vorsorgeuntersuchungen gilt es zusätzlich Deine Zahngesundheit regelmäßig im Blick zu haben. Hier gilt für alle Erwachsene: Du kannst halbjährlich die Zahnvorsorge auf Kosten Deiner Krankenkasse nutzen. Bestimmt zählst Du bereits zu den 70 % (BARMER Zahnreport 2019), die diese hilfreiche Kontrolluntersuchung in Anspruch nehmen, um Zahnprobleme früh zu erkennen und wenn notwendig, weitere Behandlungen einzuleiten. In diesem Rahmen wird bei Bedarf im Jahresturnus Zahnstein entfernt und alle zwei Jahre erfolgt eine Einschätzung Deines Zahnfleisches (Parodontaler Screening-Indexes = PSI).

Impfung: Wirksame Prophylaxe gegen übertragbare Krankheiten

Das Zauberwort zur Vorbeugung gegen übertragbare Krankheiten lautet Impfen. Diese stellt eine präventive Maßnahme zur Verhinderung von bakteriellen (z. B. Keuchhusten) und viralen (z. B. Masern) Infektionskrankheiten dar. Impfungen sind vor allem zur Vorbeugung von schweren Infektionskrankheiten, die auch tödlich sein können, von unschätzbarem Wert. Früher hatten diese teils verheerende Folgen. Heute sind Erkrankungen wie Diphterie aufgrund von umfassenden Impfstandards kaum noch bekannt.

Was ist Impfschutz?

Durch die Impfung wird unser Abwehrsystem darin geschult, bei einer Infektion mit dem Erreger so schnell zu reagieren, dass die Infektionskrankheit nicht oder nur abgeschwächt ausbricht. Dies kann durch Gabe von Antikörpern (Passiv-Impfung) geschehen oder durch Aktiv-Impfung, bei der Lebend- oder Totimpfstoffe injiziert werden. Hundert Prozent Schutz liefert auch die Schutzimpfung nicht, aber die Erkrankungswahrscheinlichkeit wird deutlich gesenkt.
So funktioniert Impfen und das sind die Risiken:

So funktioniert Impfen und das sind die Risiken:

Wie oft muss ich mich impfen lassen?

Viele Wirkstoffe bedürfen nach einer gewissen Dauer einer Auffrischung (z. B. Tetanus nach 10 Jahren). Die entsprechende Grundimmunisierung haben wir in der Regel bereits im frühen Kindesalter erhalten. Impfreaktionen (Rötungen, Schwellungen) und Impfkomplikationen (unerwünschte Arzneimittelwirkungen) sind möglich, werden bei den modernen Wirkstoffen, die meist gut verträglich sind, aber nur noch äußerst selten beobachtet. Einer für Alle und Alle für Einen: Der eigene Impfschutz schützt nicht nur Dich selbst, sondern trägt auch zum Schutz der Gemeinschaft bei. Man spricht von Herdenimmunität und durch diese hohen Impfquoten können bestimmte Krankheiten regional komplett ausgelöscht werden. In Deutschland ist ein unabhängiges Expertengremium - die Ständige Impfkommission des Robert-Koch-Instituts (STIKO) - maßgeblich für den jährlich angepassten Impfkalender zuständig. Dieser empfiehlt wer, wann und wie geimpft werden sollte.

Standardimpfungen für Säuglinge, Kinder und Jugendliche

Niemand kommt mit einem voll ausgebildeten Immunsystem auf die Welt. Insofern sind Säuglinge und Kinder besonders gegenüber Infektionskrankheiten gefährdet. Normalerweise erfolgt die erste Impfung durch den Kinderarzt bereits 6 Wochen nach der Geburt. Dieser Schutz ist gegen Rotaviren (häufige Ursache für Durchfall, Erbrechen) gerichtet. Bis zum Alter von 23 Monaten werden dann bereits knapp 40 Grundimmunisierungen, welche häufig als Kombinationsimpfungen verabreicht (z.B. 6-fach-Impfung gegen Tetanus, Diphtherie, Kinderlähmung, Keuchhusten, Haemophilus Influenza Typ B, Hepatitis B). Zwischen dem 2. und 18. Lebensjahr folgen dann zahlreichen Auffrischimpfungen oder Nachholimpfungen bei unvollständigen Impfserien. Eltern behalten den richtigen Überblick welche Impfungen, in welchem Alter erfolgen sollten, mit dem offiziellen Impfkalender des RKI. Natürlich weist der jeweilige Kinderarzt auch auf die erforderlichen Impftermine hin.

Indikationsimpfungen

Neben den Standardimpfungen gibt es auch Indikationsimpfungen für spezifische Risikogruppen. Geht Deine nächste Fernreise ins tropische Afrika? Dann sollte zu den Reisevorbereitungen auf der Checkliste auch die Gelbfieberimpfung stehen. Bestimmte Impfungen sind mitunter auch für gefährdete Personen aufgrund des Alters, eines schwachen Immunsystems oder durch das Berufsbild im medizinischen Setting ratsam. Bist Du ein Natur- und Wanderfreund? Besonders wenn Du dabei häufig in FSME-Risikogebieten (siehe Karte des RKI) aktiv bist - also Regionen wo durch Zeckenbisse die Frühsommer-Meningoenzephalitis übertragen wird - kann Impfen Dein „Begleitschutz“ sein.

Weißt Du eigentlich, wo Dein Impfbuch liegt?

Wir raten Dir, dieses beim nächsten Check einfach mal Deinem Hausarzt zur Prüfung vorzulegen. Nur er hat die Impfkompetenz und berät Dich außerdem, welche zusätzlichen Impfungen neben den Standardimpfungen aufgrund spezieller Risikofaktoren wie chronischer Vorerkrankungen (z. B. Grippeschutz) oder Reisen (z. B. Gelbfieber, Zecken) sinnvoll für Dich sein könnten.

Gesundheitsuntersuchung - Die wichtigsten Check ups

Der “Check up 35” heißt jetzt “Gesundheitsuntersuchung” und wird neuerdings ab 18 Jahren statt erst ab 35 Jahren empfohlen. Ziel ist Herz-Kreislauf-, Lungenerkrankungen und Zuckerkrankheit (Diabetes Mellitus) vorzubeugen.
Die wichtigsten Inhalte sind:

  1. Anamnese (Gespräch zur Vorgeschichte z. B. Erkrankungen in der Familie),
  2. Prüfung des Impfstatus, vollständige körperliche Untersuchung (z. B. Lunge abhorchen),
  3. Blutdruck messen,
  4. optional Blutbild und Urinstatus.

Abschließend informiert und berät Dich Dein Hausarzt zu den Befunden, gibt die Tipps für einen gesunden Lebensstil bzw. bei Verdacht auf eine Erkrankung erfolgen weitere Untersuchungen.

Krebsvorsorge - 5 häufige Krebsarten

Um Krebserkrankungen optimal vorzubeugen gibt es in Deutschland ein gesetzliches Krebsfrüherkennungsprogramm. Dieses Programm umfasst Untersuchungen zur Früherkennung von fünf häufigen Krebsarten: Brustkrebs, Darmkrebs, Gebärmutterhalskrebs, Hautkrebs und Prostatakrebs.

Brustkrebs

Um einen möglichen bösartigen Knoten in der Brust (Mammakarzinom) frühzeitig zu erkennen, werden für Frauen ab 30 Tastuntersuchungen der Brust und der örtlichen Lymphknoten (Achselhöhle) von Frauenärzten/innen angeboten. Bei Auffälligkeiten erfolgt eine Röntgenuntersuchung der Brust (Mammografie-Screening), welche ab dem 50. Lebensjahr grundsätzlich alle zwei Jahre absolviert wird.

Darmkrebs

Das Thema Darmkrebsvorsorge sollte ab 50 voll im Fokus stehen. Zunächst klärt der entsprechende Facharzt (Gastroenterologe) auf und untersucht eine Stuhlprobe hinsichtlich Blut, welche auf Tumore oder Polypen hinweisen können. Eine Darmspiegelung erfolgt ab dem 55. Lebensjahr. Diese sogenannte Koloskopie beinhaltet, den Dickdarm mit Hilfe eines Schlauches, an deren Ende eine Kamera ist, zu untersuchen.

Gebärmutterhalskrebs

Durch Gewebeveränderungen am Muttermund kann Gebärmutterhalskrebs entstehen. Grundsätzlich erfolgt bei dieser Vorsorgeuntersuchung eine Tastung der inneren und äußeren Geschlechtsorgane. Zudem wird ein Abstrich der Schleimhaut des Gebärmutterhalses (Pap-Test) gemacht. Bereits bei jungen Frauen ab 20 wird dieser unkomplizierte Test durchgeführt, um Zellveränderungen frühzeitig zu erkennen. Seit dem 1. Januar 2020 gilt, dass Frauen ab 35 Jahren alle 3 Jahre neben dem Pap-Test auch einen HPV-Test (Humane Papillomviren) erhalten.

Hautkrebs

Zwecks Krebsfrüherkennung von Hautkrebs, sollte der Gang zum Hautarzt ab 35 Jahren zweijährlich in Angriff genommen werden. Im Rahmen dieses Screening fragt der Doc zunächst nach Faktoren, die das Hautkrebsrisiko beeinflussen könnten (z.B. künstliche UV-Bestrahlung durch Solarien). Danach erfolgt eine standardmäßige, gründliche Ganzkörperuntersuchung mit dem bloßem Auge hinsichtlich auffälliger Stellen (z.B. Krebsvorstufen) sowie ein entsprechendes Auswertungsgespräch.

Prostatakrebs

Aufgepasst Männer: Ab 45 Jahren wird dieses Thema relevant für Euch. Diese Vorsorgeuntersuchung besteht im Kern aus Inspektion der äußeren Geschlechtsorgane sowie einer Abtastung des Enddarms, um die Prostata hinsichtlich Auffälligkeiten zu untersuchen. Zudem werden die naheliegenden Lymphknoten begutachtet. Anschließend erhalten Patienten eine Beratung und Aufklärung vom Urologen.

Screening auf Chlamydia trachomatis-​Infektion

Chlamydien sind Bakterien und zählen zu den am häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen, welche bei jungen Frauen im schlimmsten Fall zu Unfruchtbarkeit führen kann. Bei frühzeitiger Erkennung der Infektion kann dies aber gut mit Antibiotika behandelt werden. Das Screening beinhaltet einen simplen Urintest.

Screening auf Aneurysmen der Bauchaorta

Bluthochdruck, Rauchen und Fettstoffwechselstörungen sind Risikofaktoren für Arteriosklerose (Gefäßverkalkung), weswegen Blutgefäße im Alter Schwächen aufweisen können. Gerade die Hauptschlagader verliert oft an Elastizität und beult aus. Deshalb haben Männer ab 65 Jahren seit Anfang 2018 Anspruch auf eine einmalige Ultraschalluntersuchung zur Früherkennung von sogenannten Aneurysmen (ballonartige Aussackungen der Gefäße).

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Check up für Sportler

Den ersten Marathon, eine neue Mitgliedschaft im Fitnessstudio, an den richtigen Laufstil trainieren , die Alpenüberquerung mit dem Mountainbike planen - Wenn alljährlich im Januar mit großen sportlichen Zielsetzungen losgelegt wird, denken die wenigstens dabei zuerst an die gesundheitlichen Voraussetzungen.

Warum auch? Denn wer regelmäßig sportlich aktiv ist, tut seiner Gesundheit doch schon einen riesigen Gefallen.

Aufgepasst: Sportlich fit sein, heißt aber nicht automatisch auch, gesund zu sein. Selbst von Profisportlern tauchen mitunter tragische Meldungen von plötzlichem Herzversagen in den Schlagzeilen auf. Tückisch ist, dass verschiedene gesundheitliche Probleme (z. B. Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck) nicht immer weh tun und dadurch unbemerkt bleiben.

Auch wenn der langfristige Nutzen von Sport die gesundheitlichen Risiken bei Weitem überwiegt, gilt: Während körperlicher Aktivität haben wir ein etwas erhöhtes gesundheitliches Risiko, dem es vorzubeugen gilt.
Somit legen die Experten der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) Sportlern aller Leistungs- und Altersklassen einen sportärztlicher Check (je nach Alter alle 1-2 Jahre) buchstäblich ans Herz.

Sportverletzungen vermeiden ist nicht immer einfach. Vor allem Sport(wieder)einsteigern, Ü35, Menschen mit bereits bestehenden Erkrankungen sowie Wettkampfsportlern.  Für einige Sportarten wie Fallschirmspringen oder Tauchen werden spezifische Sporttauglichkeitsatteste ohnehin verlangt. Ein professioneller Sportcheck ist nicht gleichzusetzen mit einem Eingangstest im Fitnessstudio. Hierfür bedarf es ärztlicher Kompetenz.

Sportmedizin ist eine Zusatzbezeichnung für Fachärzte. Die Untersuchung wird Dir sowohl in sportmedizinischen Zentren als auch in kleineren Arztpraxen angeboten. Mitunter werden diese Check-Ups bei niedergelassenen Sportärzten nicht vollumfänglich absolviert. Der Orthopäde prüft dann nur Deine Muskeln, Sehnen und Bänder und verweist für das EKG (Untersuchung der elektrischen Herzaktivitäten) auf den Internisten. Der Kardiologe hingegen beschränkt sich auf das Herz-Kreislaufsystem und befundet den Bewegungsapparat nicht. Der Titel Sportarzt sagt also noch nicht viel über Qualität und Quantität des Sportchecks aus.

Daher unser Tipp: Informiere Dich im Vorfeld darüber, was entsprechend angeboten wird und welche Aspekte Dir besonders wichtig für Dein sportliches Ziel sind. In jedem Fall soll die Untersuchung unerkannte Gesundheitsrisiken ausschließen, welche gegen eine etwaige sportliche Belastung sprechen.

Was kostet ein Gesundheits-Check-Up?

Prima! Für Deinen Check up zahlst Du nichts! Denn alle gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für die vom Gemeinsamen Bundesauschuss (G-BA) vorgegebenen Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen in voller Höhe. Hierzu zählen in erste Linie die regelmäßigen Gesundheitsuntersuchungen (Check up) zur Früherkennung von Herz-​Kreislauf- sowie Nierenerkrankungen und der Zuckerkrankheit, Krebsscreenings sowie die Zahnvorsorgeuntersuchung. Ferner bieten gesetzliche Krankenkassen freiwillige - sogenannte individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) an, die über den gesetzlich vorgeschriebenen Umfang hinausgehen. Ein Beispiel ist die Glaukom-Früherkennung (Augenerkrankung). Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen diese Leistungen für gesunde, beschwerdefreie Personen meist nicht, sondern lediglich in medizinisch begründeten Verdachtsfällen. Eine sportärztliche Untersuchung zum Ausschluss von Risiken wird mittlerweile meist bezuschusst. Du willst mehr hierzu wissen? Einen nützlichen Ratgeber bieten Dir die Internetseiten des IGeLMonitors. Bei Unklarheiten hinsichtlich Kostenübernahme für spezielle Untersuchungen raten wir Dir im Vorfeld direkt bei Deiner Krankenkasse nachzufragen.

Termine für Check-Up vereinbaren

Kennst Du dieses Gefühl? Manchmal ist Vorsorge auch mit etwas Sorge gepaart. Beispielsweise, wenn wir nach einem Jahr den “unbequemen” Gang zur Zahnvorsorgeuntersuchung wieder antreten und hoffen, dass der Zahnarzt kein Loch in den Zähnen findet. Bei einigen stellt sich sogar die Frage: “Lieber Karies, als auf den Zahnarztstuhl?”

Tatsächlich, ist das gar nicht so ungewöhnlich, denn die meisten von uns gehen nur sehr ungern zum Arzt. In diesem Fall ruhig mal ein Stück gen Zukunft denken: Anschließend werde ich mich besser fühlen und ich gehe möglichen gesundheitliche Schädigungen aus dem Weg!

Plane doch auch einfach etwas Schönes nach der Untersuchung und belohne Dich für Dein Gesundheitsbewusstsein! Es hilft zudem, bei Bedenken vorm Arztbesuch, dies offen gegenüber Deinem*r Partner*in zu kommunizieren. Danach fühlt man sich in seinem Vorhaben bestärkt und genau mit diesem Schwung fällt es leichter Nägeln mit Köpfen zwecks Terminierung zu machen. Ist der Entschluss einmal gefasst, sollen stundenlanges Herumtelefonieren oder monatelanges Warten auf den Vorsorgetermin beim Arzt keinesfalls Deinen persönlichen “Präventions-Fahrplan” ausbremsen.

Wir empfehlen: YAS-Partner Doctolib bietet eine smarte Online-Buchungsmöglichkeit und vereinfacht so die Terminkoordination deutlich. Über den vielseitigen Terminkalender können Patienten ihre Termine selbständig buchen, stornieren und organisieren. Die Besonderheit: Die Buchungen finden rund um die Uhr in Echtzeit statt. Ärzte erhalten keine E-Mail mit einer Terminanfrage, stattdessen wird der online gebuchte Termin direkt in den Kalender übernommen. Rückbestätigungen seitens des Praxisteams und Doppelbuchungen entfallen, da online nur solche Termine buchbar sind, die tatsächlich frei verfügbar sind.

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